Brandverletztenzentrum

Spitzenversorgung bei schweren Verbrennungen

Das Brandverletztenzentrum des Bergmannstrost ist das größte im mitteldeutschen Raum und eines der modernsten in Deutschland. Etwa 100 zumeist lebensgefährdete Brandopfer werden hier jährlich versorgt. Speziell qualifizierte Pflegefachkräfte und ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Schmerz-, Physio- und Ergotherapeuten sorgen für eine fachübergreifende Behandlung und intensive Rehabilitation der Verletzten.

Hautverbrennungen können durch Hitze, Verätzung, Strom oder Blitzschlag entstehen. Während eine leichte Verbrennung von selbst verheilt, erfordern schwerere Verbrennungen zunächst eine kompetente Erstversorgung. Die beginnt mit einer Kreislaufstabilisierung, der Versorgung mit Schmerzmitteln und dem Schutz vor Unterkühlung. Weiterhin muss eine Verkeimung der großflächigen Wunden verhindert, und, wenn nötig, eine Hauttransplantation vorgenommen werden. Neben der Wiederherstellung der Bewegungsfunktionen kümmert sich die Verbrennungschirurgie auch um die ästhetische Behandlung.

Vor der Verlegung in die zuständigen Rehabilitationseinrichtungen des Hauses wird der Patient mit notwendiger Kompressionsbekleidung versorgt, die von der orthopädietechnischen Abteilung des Bergmannstrost angepasst wird.

  Klinikdirektor

Prof. Dr. med. Frank Siemers

Sekretariat:
Susan Ogdowski

  0345 132 - 63 33   0345 132 - 63 34   plastische-chirurgie@bergmannstrost.de