Abteilung Medizinische Psychologie

Psychische Folgen bewältigen

Eine körperliche Erkrankung belastet oftmals auch die Psyche der Patienten und Angehörigen. Gerade Menschen, die einen schweren Unfall erlitten haben, verbunden mit Amputationen, Verbrennungen, Schädel-Hirn-Traumen oder Querschnittlähmungen wissen oft nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen können und was die Zukunft für sie bringt. Sie haben Angst, sind verzweifelt, mitunter aggressiv, niedergeschlagen oder gleichgültig. Ziel der psychotherapeutischen Behandlungen ist es, den Patienten und ihren Angehörigen zu helfen, das Geschehene zu verarbeiten und die körperlichen und psychischen Folgen zu bewältigen.

Für die stationäre Betreuung der Patienten mit psychischen Störungen steht ein Team von erfahrenen Psychologen und Psychotherapeuten der Abteilung Medizinische Psychologie mit den spezialisierten Fachbereichen Psychotraumatologie und Neuropsychologie zur Verfügung.

Familienangehörige sind oft einer ähnlichen Belastung ausgesetzt wie die Patienten. Gerade bei schwerstverletzten Patienten ist es aufgrund der zeitintensiven Behandlung und eventuell verbleibende körperlichen Behinderungen wichtig, dass sie ihre sozialen Kontakte aufrecht erhalten. Deshalb werden Angehörige in die psychologische Betreuung mit einbezogen. Eine weitestgehende Rückkehr in den Alltag verbunden mit einer größtmöglichen Partizipation sind das therapeutische Ziel für Patienten und Angehörige.  

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung Medizinische Psychologie ist die Erstellung von Gutachten im Bereich der Psychotraumatologie und Neuropsychologie. Die leitliniengestützte psychologische Begutachtung erfolgt zu diversen Fragestellungen, auch im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten.

  Leitender Psychologe

Dr. phil. Utz Ullmann

Sekretariat :
Nicole Kitzing

  0345 132 - 74 84   0345 132 - 74 86 utz.ullmann@bergmannstrost.de