Psychotraumatologie

Die Psychotraumatologie behandelt psychoreaktive Störungen, wie sie nach schweren Unfällen entstehen können. Jedes vierte Unfallopfer ist davon betroffen. Oft beginnt die psychologische Betreuung mit einer Krisenintervention schon auf der Intensivstation. Die Psychologen arbeiten mit den Patienten und deren Angehörigen und helfen, die Situation zu verstehen und einzuordnen. Die Therapien im Rehabilitationsprozeß sind auf die psychische Verarbeitung des Unfalls oder der Erkrankung, auf die Bewältigung des Schmerzes und die Überwindung von Depressionen und Ängsten gerichtet. Dazu gehört auch die Motivation, einen Weg aus der persönlichen Krise zu finden, um so den körperlichen und psychischen Heilungsprozess zu unterstützen.

Neuropsychologie

Die Neuropsychologie diagnostiziert und therapiert kognitive und affektive Veränderungen, die bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen, Hirntumoren oder in Folge von Schädel-Hirn-Traumen entstehen können. Mittels moderner Testverfahren untersucht sie dazu die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, Exekutivfunktionen, räumlich-konstruktive Fertigkeiten sowie die visuelle Wahrnehmungsfähigkeiten der Patienten.

Abgestimmt auf die individuellen Leistungsstärken und unter Berücksichtigung  erworbener Einschränkungen erstellen erfahrenen Psychologen individuelle Therapiekonzepte. Neben dem Trainieren gestörter Leistungsfunktionen, helfen sie Kompensationsstrategien zu erlernen. Ein weiteres wesentliches Augenmerk richten die Neuropsychologen auf das Erfassen von Auffälligkeiten und Veränderungen der Stimmungslage, des Antriebes als auch des Verhaltens der Patienten. So können sie rechtzeitig helfend eingreifen und die Therapiekonzepte anpassen. 

  Leitender Psychologe

Dr. phil. Utz Ullmann

Sekretariat :
Nicole Kitzing

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