Schmerzmedizin

Chronische Schmerzen besiegen

Akute Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal und ein Hinweis auf Krankheiten oder Funktionsstörungen. Bestehen starke Schmerzen jedoch länger als drei Monate, können sie einen chronischen Charakter entwickeln und zu einem eigenständigen Krankheitsbild werden. Anhaltende Schmerzen belasten darüber hinaus das psychische Befinden der Betroffenen, ihr Familien- und Sozialleben sowie den Berufsalltag.

Für die differenzierte Therapie chronischer Schmerzen nach Unfällen und Operationen steht im Bergmannstrost, an der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, eine Station mit zehn Betten zur Verfügung. Dort betreut ein interdisziplinäres Team aus schmerztherapeutisch ausgebildeten Ärzten, Psychologen, Pflegekräften (Pain Nurses), Physio- und Ergotherapeuten die chronisch schmerzkranken Patienten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Nach der exakten Diagnose wird eine individuell geeignete Therapie entwickelt, um den Schmerz zu besiegen oder zu managen. Auf die Patienten zugeschnittene Therapiekonzepte berücksichtigen auch psychische, soziale und somatische Faktoren.

Eine erfolgreiche Schmerztherapie ist Voraussetzung für eine Wiedereingliederung in die Familie, das Berufsleben und die sozialen Zusammenhänge. Dafür ist die Kooperation aller Fachdisziplinen und eine enge vertrauensvolle Mitarbeit des Patienten erforderlich. 

  Klinikdirektor

Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Stuttmann

Sekretariat :
Daniela Derwanz

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