Forschungsprojekte

Forschungsprojekte der Kliniken und Zentren

 Abteilung Medizinische Psychologie
  • Prävalenz von Antwortverzerrungen und Prädiktoren in einer Begutachtungspopulation. Projektverantwortlicher:  Dipl.-Psych. Thomas Schmidt  |  Förderer: DGUV
  • Der Nutzen von Beschwerdenvalidierungsverfahren in der Begutachtung psychischer Störungen - Deutsche Adaption des Structured Interview of Reported Symptoms (SIRS - 2)
    Leitung: Dr. phil. Dipl.-Psych. Utz Ullmann, Dipl.-Psych. Thomas Schmidt  |  Förderer: DGUV
 Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
  • Ergebnisse nach laparoskopischer Leistenbruchoperation
    Leitung: Matthias Putzbach  |  Eigenforschung
  • Analyse prädiktiver Faktoren zur frühzeitigen Detektion von Hohlorgan-/Mesoverletzungen beim Mehrfachverletzten
    S. Fabig, T. Mendel, N. Weigert, P. Carius-Hilbert

 

 

 Klinik für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie
  • Volumen-CT in der muskuloskelettalen Entzündungs-Diagnostik 
    Forschungsgruppe: Dr. med. R. Braunschweig, Dr. med. A. Reisberg, Prof. Dr. med. A. Tiemann (Suhl), A. Langwald, Prof. Dr. med. V. Krenn (Trier)

    Zielstellung: Knochen- und Weichteilentzündungen stellen eine der gefürchtetsten Komplikationen im Rahmen von Unfällen und deren unfallchirurgischer Versorgung dar. Im Vordergrund stehen sogenannte Implantatinfekte. Moderner therapeutischer Ansatz ist beim Erstinfekt die Ausheilung und beim rezidivierenden Infekt die Infektberuhigung.
    Die bildgebende Diagnostik hat eine wesentliche Steuerfunktion bei der Betreuung dieser Patienten. Zur Verfügung steht neben der Projektionsradiographie vor allem die hochsensitive Kernspintomographie. Insbesondere beim chronisch rezidivierenden Infekt ist die Frage nach Reaktivierung des Infektes und dessen Ausdehnung vor allem mit computertomographischen Mitteln zu beantworten. Hierfür soll das Volumen-CT evaluiert werden.
  • Kernspintomographie der Low-Grade-Gelenkdegeneration – Knorpeldarstellung am Beispiel des Kniegelenkes
    Autoren: R. Braunschweig, R. Großstück, G. Hofmann, A. Dwornik

    Zusammenfassung: Mit der Aufnahme der Gonarthrose in die BK-Liste, insbesondere unter bg-lichen Gesichtspunkten, ist diese in das Interesse von Arbeitsmedizinern, Epidemiologen, Versicherungs- und Kostenträgern sowie von Orthopäden und Unfallchirurgen getreten. Die im Rahmen der BK 2112 zu beurteilenden Spätfolgen nach mindestens 13.000 berufsbedingten Kniestunden sind regelhaft projektionsradiographisch und in Einzelfällen additiv kernspintomographisch gut dokumentierbar.

    Der unter bg-lichen Gesichtspunkten wesentliche kausale Bezug ist hingegen zu diesen Untersuchungszeitpunkten schwer zu beweisen. Bislang liegen keine Daten für ein belastungskonformes Schädigungsbild im Rahmen beruflicher Expositionen am Kniegelenk vor. Hierfür können Langzeituntersuchungen hinsichtlich der Low-Grade-Degenerationen am Meniskus und an den artikulierenden Gelenkkompartimenten hilfreich sein. Ziel der mittel- und langfristigen Studien ist es, chronobiologisch regelhafte von belastungsassoziierten Veränderungen zu trennen.
  • Funktionelle und morphologische Reorganisation hirn- und spinaler Strukturen nach Traumen
    Autoren: I. Kaden, R. Braunschweig, K. Wohlfahrt, J. Meisel, C. Kern

    Zusammenfassung: Seit Jahren gehen arbeitsbedingte Unfälle im bg-lichen Versicherungsbereich zurück. Dem gegenüber nehmen Arbeitswegeunfälle und insbesondere Arbeitsunfälle in der BG Verkehr (der Arbeitsplatz ist die Straße) an Häufigkeit und Schwere zu. Die Anerkennungsrate verbleibender Schäden nach entsprechenden Rasanztraumen nimmt ebenfalls zu.
    Unfallchirurgische Schwerpunkte werden folglich zunehmend auch durch neurotraumatologische Schwerpunkte ergänzt. Die Primärdiagnostik und Begutachtung von spinalen und cerebralen bzw. cerebellären Schädigungsmustern ist in Literatur und Praxis gut belegt. Neueste kernspintomographische Untersuchungstechniken, insbesondere diffusionsgewichtete Strukturdarstellungen von Hirn und spinalen Nervenverläufen, lassen die Beurteilung der funktionellen Reorganisationen nach Traumen im Rahmen der Früh- und Langzeitrehabilitation zu. Im Hinblick auf das umfangreiche Krankengut an unserer Klinik werden im Neurozentrum Mittel- und Langzeitstudien zur funktionellen Reorganisation neurogener Strukturen angestrebt.
 Medizinische Klinik
  • Beteiligung am AFNET-EORP Register für Vorhofflimmern Deutschland
    Leitung: Dr. med. Friedrich Ernst 
 Klinik für Neurochirurgie
    • Prospektive Untersuchungen zur Versorgung und Outcome von Patienten mit Schädel- Hirn- Traumen in berufsgenossenschaftlichen Kliniken
      (Forschungsfonds der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
    • Forschungsvorhaben zur Evaluation der Ergebnisqualität des Heilverfahrens der gesetzlichen Unfallversicherung
      (Forschungsfond der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
    • Entwicklung phasenspezifischer Sets von Screening- Indikatoren und Outcomemaßen für die neurotraumatologische Rehabilitation von Versicherten der gesetzlichen Unfallversicherung
      (Forschungsfonds der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
    • REgenerative therapy of IVD: a double blind phase 2b trial of intradiscal injection of mesenchymal stromal cells in degenerative
      disc disease of the lumbar SPINE unresponsive to conventional therapy (RESPINE)
      H2020-SC1-PM-11-2016-2017
      EU-Projekt
    • Der minimalinvasive Zugang zur ovinen Bandscheibe.
      Leitung: Ingo Wiesner, Prof. h.c. Dr. med. Hans Jörg Meisel  |  Eigenforschung

    • Prospektive Untersuchung zur Versorgung und Outcome von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma in berufsgenossenschaftlichen Kliniken
      Leitung: Prof. h.c. Dr. med. Hans Jörg Meisel, Dr. med. Bodo Christian Kern  |  Förderer: DGUV
    • From nano to macro biomaterials (design, processing, characterization, modeling)
      and applications to stem cells regenerative orthopedic and dental medicine (NAMABIO) COST Action MP1005
      Leitung: Prof. h.c. Dr. med. Hans Jörg Meisel  |  EU-Projekt
    • Dose dependence of osteogenetic activity in use of bone morphogenic protein-2 (BMP2) in lumbar spinal fusion
      Leitung: Dr. med. Christian Hohaus  |  BMBF-Projekt 1026 AB
    • Intervertebral disc repair with adjustable 3D nano structured injectable scaffolds loaded with adipose stem cells
      Leitung: Prof. h.c. Dr. med. Hans Jörg Meisel  |  BMBF-Projekt PtJ-Bio, 03158839
     Klinik für Neurologie
    • Bestimmung von Prävalenz, Charakteristika, und möglicher pathophysiologischer Zusammenhänge von Kopfschmerzen bei Patienten mit einem akuten Schlaganfall im Verlauf von 12 Monaten
      Leitung: Dr. med. Frank Uhlmann | Partner: Dr. med. T. Kraya, Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie Halle
    • Zielgerichtete Rehabilitationsempfehlungen durch korrelative Analysen morphofunktioneller intramuskulärer, elektrophysiologischer und MR-basierter Eigenschaften der Rückenmuskulatur für Patienten nach Spondylodese und Schädel-Hirn-Trauma (FF-FR0194).
      Forschungsleiter: Prof. Dr. Scholle (Jena)
    • Prospektive Untersuchung zur Versorgung und Outcome von Patienten mit Schädel-Hirn-Traumen in berufsgenossenschaftlichen Kliniken.
      Forschungsleitung: Prof. Dr. Tegenthoff (Bochum), Mitantragteller: PD Dr. med. Wohlfarth 
    • Entwicklung phasenspezifischer Sets von Screening-Indikatoren und Outcomemaßen für die neurotraumatologische Rehabilitation von Versicherten der gesetzlichen Unfallversicherung.
      Forschungsleitung: PD Dr. Wohlfarth (BMT Halle/S.). in Kooperation mit der Universität Würzburg: PD Dr. Vogel, Psychologie
    • Medizinische Studie zur Ermittlung des Patientenwissens über Arzneimittel in Abhängigkeit von der Persönlichkeitsstruktur.
      in Kooperation mit der Klinik für physikalische und rehabilitative Medizin, BG Klinikum Bergmannstrost Halle/S.
    • Analyse pseudonymisierter Versichertendaten der AOK SAN aus dem Jahr 2012.
      Kooperationsprojekt mit der AOK Sachsen-Anhalt
    • Multiple Sklerose und neurogene Blasenstörungen
    • Veränderung der Innervation der Rumpfmuskulatur nach Schlaganfall.
      in Kooperation mit der UCH des Universitätsklinikums Jena
    • Autoimmität im ZNS nach ischämischen Schlaganfall.
      in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    • Pilotstudie zur Etablierung eines Biomarkers bei Früherkennung der Alzheimer-Erkrankung.
      Kooperation mit der Altersmedizin der Universität Halle
    • Neurophysiologische Charakterisierung von Botulinumtoxin Typ D.
      Kooperationsprojekt mit der MH Hannover
    • Einfluss edukativer Maßnahmen (Schmerzseminar) beim chronischen Schmerz.
      Kooperationsprojekt mit der BV BGW München, wissenschaftliche Begleitung durch die AG Neurotraumatologie des KUV
    • Der Einsatz von Spielkonsolen (Nintendo Wii®) als selbständiges Übungsprogramm zur Verbesserung der Mobilität in der ambulanten Nachsorge nach Schlaganfall - Eine randomisierte Phase-II-Studie.
      Sponsor: UKH- Prof. Dr. med. W. Mau, Prüfarzt: PD Dr.med. K. Wohlfarth
    • Optimierung der Therapieüberleitung von der stationären zur ambulanten Gesundheitsversorgung nach Schlaganfall (OpTheraS).
      Sponsor: UKH- Dr. rer. medic Susanne Saal, Prüfarzt: PD Dr.med. K. Wohlfarth
    • Bestimmung von Prävalenz, Charakteristika und möglicher pathophysiologischer Zusammenhänge von Kopfschmerzen bei Patienten mit Schlaganfall im Verlauf von 12 Monaten.
      Sponsor: UKH . Klinik Für Neurologie – Dr. med. T. Kraya, Prüfarzt: PD Dr.med. K. Wohlfarth

     

     

     

     Klinik für Plastische- und Handchirurgie und Brandverletztenzentrum
    • Implementierung und Anwendung der ICF-Core Sets der Hand in der Klinischen Praxis, Rehabilitation und Forschung
      Leitung: Priv.-Doz. Dr. habil. Frank Siemers, Dr. med. Nicole Drummer  |  Förderer: DGUV
    • Single versus Double Kirschner Wires for Intramedullary Fixation of Metacarpal V Fractures (1-2-KiWI)
      Leitung: Priv.-Doz. Dr. habil. Frank Siemers  |  Partner: Deutschen Arthrosehilfe e. V.
     Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

    Die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie hat die folgenden Forschungsschwerpunkte:

    • Knorpelersatz
    • Infektion der Knochen und Gelenke
    • Navigationsgestützte OP-Techniken in der Unfallchirurgie
    • Biomechanik und Biomaterialien für Implantate
    • Prothesenforschung

    Aktuelle Forschungsprojekte:

    • Prospektiver Vergleich der minimalinvasiven Versorgung bilateraler Insuffizienzfrakturen des Os sacrum mittels vertebropelviner Stabilisierung und bisegmentaler transsakraler Verschraubung
      Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Mendel | Eigenforschung
    • Vergleichende Untersuchungen zum kurz- und mittelfristigen klinischen Outcome der operativen Stabilisierung von Densfrakturen Typ Anderson II mittels ventraler Zugschraubenosteosynthese bzw. percutaner Magerl-Verschraubung
      Leitung: Dr. med. Bernhard Ullrich | Eigenforschung
    • Prospektive randomisierte kontrollierte multizentrische Untersuchung von Stabilisationsverfahren an instabilen Frakturen der thorakolumbalen Wirbelsäule (RASPUTHINE)
      Forschungsleitung: Dr. med. Bernhard Ullrich | AG Wirbelsäulenchirurgie der DGOU
    • Myoelektrische Prothesenversorgung nach Amputationen
      Förderer: DGUV
    • Percutaneous computer-assisted screw insertion in the pelvis based on 3-D secure bone corridors.
      Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Mendel  |  AO
    • Klinische Evaluation einer Klassifikation für osteoporotische Frakturen und einer Bewertungsskala zur therapeutischen Indikationfindung.  
      Leitung: Dr. med. Bernhard Ullrich  |  Eigenforschung
    • Zielgerichtete Rehabilitationsempfehlungen durch korrelative Analysen morphofunktioneller intramuslulärer, elektrophysiologischer und MR-basierter Eigenschaften der Rückenmuskulatur für Patienten nach Spondylodese und Schädel-Hirn-Trauma (SHT) Teilvorhaben Unfallchirurgie: "Vergleich des postinterventionellen Rumpfmuskulaturstatus nach offenen und perkutaner Stabilisierung der thorakolumbalen Wirbelsäule nach traumatischen Läsionen"
      Leiter: Prof. Dr. Dr. Gunther O. Hofmann |  Förderer: DGUV

    Kontakt:

    Susanne Lehmann, Sekretariat
    Tel.: 0345 132 - 63 24
    Fax: 0345 132 - 63 26
    E-Mail: susanne.lehmann­(at)bergmannstrost.com

     Zentrum für Rückenmarkverletzte und Klinik für Orthopädie
    • Therapie mit den Exoskeletten Ekso und HAL, Indikationen und Outcome; Entwicklung eines Modus zur Nutzung der funktionellen Elektrostimulation FES bei der Therapie mit einem Exoskelett; Studie zum Nutzen der funktionellen Elektrostimulation (FES) für die rehabilitative Therapie querschnittgelähmter Patienten 
    • Leitung: Dr. med. Klaus Röhl, Dr. med. Jane Nitschke  |  Eigenforschung
    • Bandscheibenprothetik Halswirbelsäule
      Leitung: Dr. med. Klaus Röhl  |  Eigenforschung
    • Spinale Neuronavigation
      Leitung: Dr. med. Klaus Röhl  |  Eigenforschung

      Kontakt

    BG Klinikum Bergmannstrost Halle

    Merseburger Straße 165
    06112 Halle

      0345 132 - 60   0345 444 - 13 38 info@bergmannstrost.de   www.bergmannstrost.de