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Handexperten im Bergmannstrost unterstützen den bundesweit ersten „Tag der Hand“

Am 1. März findet in diesem Jahr bundesweit erstmals der „Tag der Hand“ statt. Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH) soll damit ein Bewusstsein für die Komplexität der menschlichen Hand geschaffen und auf die oft schwerwiegenden Folgen, die Handverletzungen nach sich ziehen können, hingewiesen werden. „Viele Patienten sind sich nicht darüber im Klaren, wie elementar die Handfunktion für die Bewältigung des Alltags, für Arbeit und Freizeit ist“, sagt Prof. Dr. Frank Siemers, Chefarzt der Klinik für Plastische und Handchirurgie im BG Klinikum Bergmannstrost Halle. Das Unfallklinikum ist das einzige Hand-Trauma-Zentrum im südlichen Sachsen-Anhalt.

„Wir wollen den Tag der Hand dazu nutzen, um auf die Komplexität der menschlichen Hand sowie über mögliche Erkrankungen und Verletzungen hinzuweisen und über sinnvolle Präventionsmaßnahmen aufzuklären.“  

Die häufigsten Ursachen von Verletzungen sind Arbeitsunfälle, fast 1.900 Fälle wurden 2017 in dem berufsgenossenschaftlichen Klinikum Bergmannstrost behandelt. Dicht gefolgt von Freizeit- und Sportverletzungen. Allein in der Silvesternacht werden im Bergmannstrost jedes Jahr etwa 50 Notfälle versorgt. Auch Erkrankungen der Hand, z. B. durch Arthrose oder Rheuma, sowie Fehlbildungen und Fehlstellungen sind Probleme, die die Handchirurgen in ihrer Praxis behandeln. 

Die menschliche Hand ist ein Wunderwerk: Sie besteht aus 27 Einzelknochen, zahlreichen Sehnen, Bändern, Nerven und Muskeln. Das Zusammenspiel aller Teile ist äußerst komplex, sodass kleine Verletzungen oft große Wirkungen zeigen können. Ist die Hand einmal verletzt, können Handchirurgen heute durch Operationen viel erreichen bis hin zur kompletten Rekonstruktion von Knochen, Sehnen, Nerven und Gefäßen. Dennoch bleiben fast immer Beeinträchtigungen zurück. „Umso wichtiger ist es, dass Patienten im Fall von Problemen an der Hand schnell einen Handchirurgen aufsuchen. Denn anders als der Name vermuten lässt, sind Handchirurgen nicht nur auf chirurgische Eingriffe sondern auf alle Probleme der Hand spezialisiert. Eine dreijährige Zusatzausbildung, die an eine andere Facharztausbildung wie z.B. den Facharzt für Unfallchirurgie, angeschlossen wird und zur Zusatzbezeichnung „Handchirurg“ führt, qualifiziert Handchirurgen, das so wichtige und filigrane Köperteil sowohl konservativ als auch operativ zu behandeln. 

  Pressesprecher

Christian Malordy

Leiter Stabsstelle Kunden und Markt/Unternehmenskommunikation

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